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VIER GENERATIONEN LICHT - STENG LICHT IN STUTTGART

Das schwäbische Unternehmen Steng Licht besteht seit über 100 Jahren und wird heute noch in vierter Generation fortgeführt.


Wo gibt es das noch heutzutage? Die Firma Steng Licht aus Stuttgart wurde bereits 1911 gegründet. Handwerkliches Geschick und innovativste Lichttechnik prägen auch heute noch die Produktion ihrer Leuchten.


In dritter und vierter Generation: Peter (rechts)
und Andreas Steng.


Die Anfänge...
Die Begeisterung für technische Systeme, die Faszination des „Mediums Elektrizität” und die ständige Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten dieser Technologie waren für Carl Steng Anlass, im Jahre 1911 einen Betrieb für „Licht & Electrotechnik“ zu gründen – zu einer Zeit, in der in vielen Haushalten noch Gaslampen üblich waren. Carl Stengs Sohn Hans führte das Unternehmen nach der vollständigen Zerstörung im 2. Weltkrieg und dem Tod seines Vaters aus der schwierigen Phase des Wiederaufbaus bis in das Jahr 1973.


"PURA"-Pendelleuchtenserie mit ganz besonderem Lichtschimmer.

„Schwäbische Tüftler“
In der dritten Generation übernahm 1973 Peter Steng, der Enkel des Firmengründers, die Geschäftsleitung. In der besten Tradition „schwäbischer Tüftler” wurde er zu einem Protagonisten der Niedervolttechnologie. 1987 entwickelte Peter Steng erstmalig ein Steck-System für Niedervolt-Strahler. Die Entwicklung neuer Systeme und das Faible für anspruchsvolles Design führten im Laufe der Jahre zu einer respektablen Kollektion von Leuchten, die mit nationalen und internationalen Auszeichnungen gewürdigt wurden. Mit dem Eintritt von Andreas Steng in die Geschäftsleitung im Jahr 1997 und der Beteiligung am Unternehmen im Jahr 2004 ist heute die vierte Generation aktiv im Unternehmen integriert. Dass sich Tradition und Fortschritt nicht ausschließen, gehört zum Selbstverständnis der heutigen Steng Licht AG – nicht zuletzt durch die Tatsache, dass Steng-Leuchten ausschließlich in Deutschland gefertigt werden.


Die Schirme werden in Handarbeit in der Porzellanmanufaktur
Hering Berlin hergestellt.


Steng Licht heute
Am Standort Stuttgart arbeitet heute ein Team von etwa 30 Mitarbeitern in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Produktion und Logistik – alles unter einem Dach. Die Produkte von Steng Licht werden weltweit vertrieben, die Hauptmärkte sind Deutschland, USA, Australien, Benelux, Skandinavien und die Schweiz. Ein Großteil der Leuchten sind 'Design made by Steng', was das Unternehmen nicht daran hindert, mit externen Designern in der ganzen Welt zusammenzuarbeiten.
Auch modernste LED-Technologie kommt bei Steng Licht zum Einsatz. Die Leuchtenserie TJAO wurde um Varianten mit energiesparenden und effizienten LED-Leuchtmitteln ergänzt. Damit wird eine signifikante Energieeinsparung erreicht, ohne auf gute Lichtqualität und auf ein stimmungsvolles Ambiente verzichten zu müssen. 
Das hauchdünne Biskuit-Porzellan aus der Porzellan-Manufaktur 'hering berlin' hat die Eigenschaft, wunderbar weiches und warmes Licht zu erzeugen. Für Steng Licht eine Herausforderung, dieses Material neben den seit vielen Jahren am Markt eingeführten Halogenversionen nun auch mit effizienter LED-Technik zu bestücken, ohne dass es seinen ganz speziellen Charme verliert.
Die handwerklich hergestellten Porzellan-Schirme, jeder Einzelne ein Unikat, sind mit einem Durchmesser von 12 und einer Höhe von 8 Zentimetern ausgesprochen klein. Als Tisch- oder Stehleuchte stehen sie stabil auf einem flachen Edelstahl-Sockel. Die Proportionen verändern sich, je höher die Stäbe für Tisch- und Stehleuchten variieren.


Der hochdünne Porzellanschirm der Leuchte "TJAO" erzeugt ein
wunderbar warmes und weiches Licht.

 
 
 
 
     
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