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Die Wagenfeld-Leuchte

Zeitloses Design, auf das Wesentliche reduziert: Die Wagenfeld-Leuchte - auch "Bauhaus-Leuchte" genannt - zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Klassikern.

1924 wurde die Tischleuchte Wagenfeld WA 24 - die auch häufig einfach „Bauhaus-Leuchte“ genannt wird  - von Wilhelm Wagenfeld entworfen. Im Alter von 24 Jahren entwickelte er das erste Modell dieser Leuchte. Eine weitere Variante der WA 24 – die WG 24 (s. Foto) entstand im selben Jahr. Diese Metall-Tischlampe besteht aus einer opalfarbenen Glaskuppel. Der Fuß und die Säule bestehen aus Klarglas und die Einfassungen aus vernickeltem Metall. Eine alte Zeichnung und eine Original-Leuchte waren Vorbild für die Konstruktion. So konnten bei der Neufertigung die Maße und Proportionen eingehalten werden. Die Firma TECNOLUMEN in Bremen ist weltweit der einzige Hersteller der Wilhelm Wagenfeld Tischleuchte und hat sich unter anderem auf die Fertigung von Bauhaus-Produkten spezialisiert. Auch heute noch wird die Wagenfeldleuchte auf Grundlage der Originalangaben in Maß und Material angefertigt. Alle Leuchten tragen auf der Kontermutter unter der Fußplatte das Bauhaus- und das TECNOLUMEN-Zeichen „... keine der damals entworfenen Leuchten zeigt den Gestaltungswillen des Bauhauses so deutlich, wie die Wagenfeld-Tischlampen in ihrer auf das Wesentliche reduzierten Form. Die zeitlose Qualität der Entwürfe Wagenfelds, auch anderer Produkte, überzeugt uns immer wieder... “ (TECNOLUMEN)


Foto: Tecnolumen

90 Jahre Bauhaus
Kaum ein Begriff aus der jüngeren Design- und Architekturhistorie ist von solchem wirkungsmächtigen Klang wie der Name des Bauhauses. Die auf Ganzheit ausgerichtete Schule für Kunst und Handwerk wurde im April vor 90 Jahren gegründet. Die dort entwickelten Produkte und architektonischen Leitlinien sind für viele Menschen Synonym für eine bestimmte Ästhetik, für die Moderne ganz allgemein oder für die Avantgarde der 20er-Jahre. Vor dem Hintergrund der Industrialisierung und deren kulturellen Folgen sollten alte Handwerkstechniken wieder ins Bewusstsein gerückt und alle Künste in idealer Einheit verbunden werden.

„Bau der Zukunft“ lautete die Utopie des Bauhauses, das 1919 in Weimar gegründet wurde. Der Gründungsdirektor und Architekt Walter Gropius (1883-1969) sah den richtigen Umgang mit dem Material als zentrale Aufgabe an und so arbeiteten Künstler und Handwerker gemeinsam in Lehre und Werkstätten. Doch es zeigte sich, dass der sozial- und kulturreformerische Impuls ohne eine Vervielfältigung durch industrielle Produktion nicht die gewünschte Wirkung haben würde und so galt ab 1923 der Leitsatz „Kunst und Technik – eine neue Einheit“. In den Werkstätten sollten in den verbleibenden zehn Jahren bis zur Schließung des Bauhauses etliche Inkunabeln des modernen Designs entstehen.

Weitere Infos unter www.tecnolumen.de

BIOGRAFIE

Wilhelm Wagenfeld – Design in zeitloser Qualität

  • am 15. April 1900 in Bremen geboren
  • 1919 Staatliche Zeichenakademie Hanau/Main
  • 1923 Staatliches Bauhaus, Weimar
  • Weiterbildung in der Metallwerkstatt unter Leitung von László Moholy-Nagy
  • 1924 Entwurf der Tischlampe mit Metallfuß und Metallrohr, der Glaslampe sowie weiterer Leuchten
  • 1929 Lehrer und Leiter der Metallwerkstatt
  • 1931-35 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunsthochschule in Berlin, zuletzt dort a.o. Professor
  • 1935-47 Künstlerischer Leiter der Vereinigten Lausitzer Glaswerke in Weißwasser/Oberlausitz
  • 1947 Berufung an das Institut für Bauwesen, Leitung Prof. Scharoun
  • 1948-49 Professor an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin
  • 1949-51 Referent für Industrielle Formgebung im Württembergischen Landesgewerbeamt Stuttgart
  • 1954 Gründung der „Werkstatt Wagenfeld“
  • 1990 in Stuttgart verstorben

 

 

 
 
 
 
     
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