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Alternativen zur Glühlampe






Energie sparen und sich dabei so richtig wohlfühlen

Die angestiegenen Strompreise veranlassen viele Verbraucher dazu, auf alternative, energieeffiziente Lampen zu setzen. Dabei muss man auf den Wohlfühlfaktor keineswegs verzichten.

Seitdem der EU-Stufenplan zum Glühlampenausstieg in Kraft ist, verschwinden Glühlampen langsam aus den Verkaufsregalen. Hersteller dürfen seit dem 1. September dieses Jahres nur noch Lampen mit einer Leistung unter 75 Watt produzieren und in den Handel bringen. Die neuen Richtlinien haben zum Ziel, den Energieverbrauch elektrischer Geräte signifikant zu senken. Das hat durch die Verringerung des CO2-Ausstoßes nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf Ihren Geldbeutel. Wenn im Jahr 2012 Glühlampen mit mehr als 7 Watt vom Markt genommen sind, werden sich neue Möglichkeiten bereits durchgesetzt haben. Denn sorgen muss man sich nicht: Energiespar- und LED-Lampen bieten den gleichen Lichtkomfort wie die alten Glühlampen.



Das Lampenhaus zeigt, in welchen Räumen Sie welche Leuchtmittel einsetzen können. Zum Zoomen auf die Grafik klicken.


Länger leuchten – mehr sparen
Die neuen Lampen sparen nicht nur Strom und damit Geld, sondern halten auch noch weitaus länger als die gewohnte Glühlampe. LED-Lampen leuchten durchschnittlich 30.000 Stunden lang, Energiesparlampen 10.000 Stunden – im Gegensatz zu Glühlampen, die eine Brenndauer von lediglich 1.000 Leuchtstunden haben. Zusätzlich bietet eine Energiesparlampe eine fast fünfmal höhere Lichteffizienz  als eine Glühlampe. Eine LED-Lampe weist sogar eine fast siebenmal effizientere Beleuchtung vor. Dabei verbrauchen LED-Lampen 80% weniger Strom als eine Glühlampe – Energiesparlampen fast sechsmal weniger. Auch wenn die Anschaffungskosten der LED- und Energiesparlampen zunächst höher sind als die einer Glühlampe, rechnen sie sich durch ihre lange Lebensdauer und den deutlich niedrigeren Energieverbrauch.

Neue Angaben auf den Verpackungen
Die Hersteller informieren seit dem 1. September 2010 auf den Lampenverpackungen über Helligkeit, Lichtfarbe und Energieverbrauch der Lampe. Zudem kann der Verbraucher den Verpackungen entnehmen, wie häufig er seine Lampe an- und ausschalten kann, wie lange die Lampe braucht, um 60% ihrer Helligkeit zu erreichen, und welche Lebensdauer zu erwarten ist.
Was Ihnen die Kaufentscheidung sicher erleichtert: Die Wattzahl einer vergleichbar hellen Glühlampe wird ebenfalls angegeben. Ferner findet man seit dem 1. September bei Energiesparlampen eine Angabe zum Quecksilbergehalt auf der Verpackung.
Mehr Infos zu den neuen Lampenverpackungen und zur richtigen Entsorgung von Lampen finden Sie in der aktuellen Ausgabe vonLicht+Wohnen und auf der Internetseite www.lichtzeichen.de.


Eine der zugkräftigsten Entwicklungen der letzten Zeit sind die kompakten Leuchtstofflampen, die auch als Energiesparlampen bezeichnet werden.

In bestimmten Beleuchtungssituationen, in denen beste Farbwiedergabe und der warme Lichtton entscheidend sind, können auch Niedervolt-Halogenlampen zum Einsatz kommen.
Sinnvoll sind auch elektronische Transformatoren zur Erzeugung der Niederspannung. Sie verbrauchen nur ein Drittel der Energie im Vergleich zu konventionellen Spulentrafos.
Beim Einsatz von Leuchtstofflampen ist auf elektronische Vorschaltgeräte (abgekürzt: EVG) zu achten. Diese starten die Lampe sanfter und verbrauchen weniger Energie.

Doch nicht jeder möchte die Glühlampen gleich alle ersetzen. Energieeffizienz kann auch durch bewussten Umgang mit den Lichtquellen erreicht werden. Eine Analyse, welche Lampen wie lange im Einsatz sind und welche Lichtqualitäten jeweils gewünscht werden, kann schon einiges bewirken. Das ganze Haus durchgängig hell zu beleuchten muss nicht sein. Der selektive Einsatz von Leuchten, die Schaffung heller und gedimmter Zonen akzentuiert die Wohnung weitaus besser. An den meist überschaubaren Bereichen der Arbeit oder der Lektüre ist das helle Licht sinnvoll, an allen anderen Stellen reichen wenige und vor allem energiesparende Lichtquellen.

Fünf Tipps wie Sie Energie sparen:

1. Nutzen Sie energieeffiziente Lampen
Energiesparlampen, Leuchtstofflampen, LEDs oder Niedervolt-Halogenlampen sind energiesparende Alternativen.

2. Stellen Sie um auf moderne Lichttechnik und Elektronik
Moderne Lichtsteuerung spart viel Energie und erhöht den Komfort. Präsenzkontrolle über Bewegungsmelder sparen bis zu 50% Energie!

3. Vermeiden Sie Standy-Modus von Trafos
Trafos von Halogenlampen können auch nach Ausschalten der Leuchte in Betrieb bleiben. Dies erkennen Sie an einem leichten Brummen oder daran, dass der Trafo auch nach Ausschalten einige Zeit warm ist. Steckdosenleisten mit Ein- und Ausschalter oder Funksteckdosen können Abhilfe schaffen und sparen Strom.

4. Dimmen Sie das Licht öfters
Wenn möglich, dimmen Sie Ihre Lampen dort, wo Sie kein helles oder gerichtetes Licht benötigen. Das spart richtig Strom und schafft zudem eine gemütliche Atmosphäre. Beim Arbeiten oder Lesen sollten Sie das Licht nicht dimmen.

5. Kombinieren Sie Leuchten und Leuchtstärken
Beim Lesen können Sie z.B. die Allgemeinbeleuchtung dimmen und das Leselicht hell und gerichtet einstellen.

 
 
 
 
     
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